Anleitung: Kinect V2 für Windows Hello nutzen

Über Weihnachten habe ich mir mein Home Office neu gestaltet. Ich will es in meinem Home Office gemütlich und praktisch eingerichtet haben. Ich habe mehrere Rechner, mehrere Monitore und diverse andere Hardware die einfach ihre Platz brauchen. Deshalb habe ich mir meinen Schreibtisch auf knapp 3,5 Meter lange erweitert, damit zumindest die wichtigsten Dinge drauf passen. 🙂

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Hier zu sehen, ein Teil der rechten Hälfte des Schreibtisches. 🙂

Und da ich ein „bequemer“ Mensch bin, möchte ich nicht immer mein Kennwort eintippen müssen, wenn ich mich an den Rechner setze, sondern das ganze via Windows Hello machen.

Was ist eigentlich Windows Hello?

Windows Hello bietet eine persönlichere und sicherere Methode, um per Fingerabdruck, Gesichts- oder Iriserkennung direkt auf Ihre Windows 10-Geräte zuzugreifen. Damit wird der Anmeldeprozess schneller und sicherer. Die meisten PCs mit Fingerabdruckleser bieten bereits Unterstützung für Windows Hello. Es gibt auch schon einige Rechner die entsprechende Kameras unterstützen, wie z.B. das Lumia 950 (XL) und das Surface Pro 4.

Es gibt aber auch Webcams die man an seinen Rechner anschließen kann, die Windows Hello kompatibel sind, z.B. Intel RealSense Kameras oder die Kinect v2.

Mehr offizielle Infos zu Windows Hello gibt es hier:
http://windows.microsoft.com/de-de/windows-10/learn-about-windows-hello-and-set-it-up#v1h=tab01

Was benötigt man für Windows Hello?

Es gibt diverse Fingerabdrucksensoren die bereits Windows Hello unterstützen. Auch diverse Webcams können dies bereits. Wenn man keine passende Webcam im oder am Rechner hat, kann man auch die Kinect verwenden.

Die Kinect v2 gibt es inzwischen nur noch als Xbox Version und mittels eines Adapters kann man sie auch an den PC anschließen. Sie hat neben einer 1080p Farbkamera auch Infrarot-fähigkeiten und kann damit auch Objekte im Dunkeln sehen. Zusätzlich kann sie auch bis zu sechs Personen vor der Kamera erkennen.

Nicht jeder ältere Rechner kann mit der Kinect v2 genutzt werden. Das liegt leider daran, dass die Kinect v2 im Gegensatz zur V1 auf USB 3.0 besteht.

Um zu prüfen ob der PC trotz USB 3.0 auch wirklich mit der Kinect v2 zurechtkommt kann man im Vorfeld mit dem Kinect Verification Tool (englisch) bzw. Kinect-Konfigurationsüberprüfungstool (deutsch) prüfen.
Download: https://dev.windows.com/de-de/kinect/hardware-setup)

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Die Kinect funktioniert bei mir wunderbar, obwohl ich nicht den besten, neuesten Rechner dafür nutze (Dell XPS 12).

Installieren des Kinect for Windows SDKs

Wer mehr als nur Windows Hello mit der Kinect machen möchte, kann sich mal das Kinect for Windows SDK herunterladen.

Link: https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=44561

Darin enthalten sind diverse Beispiel-Anwendungen inkl. Sourcecode. Am wichtigsten ist das Kinect Studio. Mittels des Kinect Studios lassen sich diverse Kinect Features testen. Neben den verschiedenen Kameras und der Erkennung von Körpern (bis zu sechs), kann man damit auch Kinect-Videos aufnehmen, die man später dann beliebig oft während der Entwicklung abspielen kann. Damit vermeidet man das der Entwickler sich zu oft bewegen muss 😉

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Der etwas „gruseligere“ Einblick in mein Home Office.

Einrichten der Kinect v2 um Windows Hello auf Windows 10 PC zu nutzen

Für die Kinect v2 gibt es derzeit noch keinen offiziellen Treiber der mit Windows Hello funktioniert, bzw. man muss etwas nachhelfen.

Dazu legt man sich im ersten Schritt eine Datei namens „KinectDrivers.reg“ an und fühlt diese mit dem folgenden Snippet:

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\DriverFlighting\Partner]
„TargetRing“=“Drivers“

Der beste Editor dafür ist: Visual Notepad.

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Dadurch wird ein Registry-Key angelegt, der es erlaubt nicht noch fertig Treiber zu nutzen, im sogenannten Flighting-Modus, also für Menschen die etwas experimentierfreudiger sind.

Anschließend öffnet man den Geräte-Manager und wählt den „WDF KinectSensor Interface 0“-Zweig aus.

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Im nächsten Schritt wählt man über das Kontextmenü „Treiber aktualisieren“ aus und erlaubt „Automatisch nach aktueller Treibersoftware suchen?“

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Anschließend gestattet man dem System das Herunterladen und Installieren der neuen Treiber.

Danach sollte man seinen Rechner neu starten. Ein Boot tut immer Gut 😉

Einrichten von Windows Hello

Über die Einstellungen –> Konten –> Anmeldeoptionen kann man nun, dank erkannten Kinect Treiber für Windows Hell, Windows Hello als Anmeldeoption einrichten.

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Einfach Einrichten drücken und sein Gesicht ordentlich vor die Kamera halten.

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Nach dem Erfolgreichen „scannen“ kann man den Rechner sperren und u.a. mit Windows Hello wieder freischalten.

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Fertig 🙂 Viel Spaß damit.

Alle Angaben natürlich, ohne Gewähr.

Anleitung: Kinect V2 für Windows Hello nutzen

Über Weihnachten habe ich mir mein Home Office neu gestaltet. Ich will es in meinem Home Office gemütlich und praktisch eingerichtet haben. Ich habe mehrere Rechner, mehrere Monitore und diverse andere Hardware die einfach ihre Platz brauchen. Deshalb habe ich mir meinen Schreibtisch auf knapp 3,5 Meter lange erweitert, damit zumindest die wichtigsten Dinge drauf passen. 🙂

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Hier zu sehen, ein Teil der rechten Hälfte des Schreibtisches. 🙂

Und da ich ein „bequemer“ Mensch bin, möchte ich nicht immer mein Kennwort eintippen müssen, wenn ich mich an den Rechner setze, sondern das ganze via Windows Hello machen.

Was ist eigentlich Windows Hello?

Windows Hello bietet eine persönlichere und sicherere Methode, um per Fingerabdruck, Gesichts- oder Iriserkennung direkt auf Ihre Windows 10-Geräte zuzugreifen. Damit wird der Anmeldeprozess schneller und sicherer. Die meisten PCs mit Fingerabdruckleser bieten bereits Unterstützung für Windows Hello. Es gibt auch schon einige Rechner die entsprechende Kameras unterstützen, wie z.B. das Lumia 950 (XL) und das Surface Pro 4.

Es gibt aber auch Webcams die man an seinen Rechner anschließen kann, die Windows Hello kompatibel sind, z.B. Intel RealSense Kameras oder die Kinect v2.

Mehr offizielle Infos zu Windows Hello gibt es hier:
http://windows.microsoft.com/de-de/windows-10/learn-about-windows-hello-and-set-it-up#v1h=tab01

Was benötigt man für Windows Hello?

Es gibt diverse Fingerabdrucksensoren die bereits Windows Hello unterstützen. Auch diverse Webcams können dies bereits. Wenn man keine passende Webcam im oder am Rechner hat, kann man auch die Kinect verwenden.

Die Kinect v2 gibt es inzwischen nur noch als Xbox Version und mittels eines Adapters kann man sie auch an den PC anschließen. Sie hat neben einer 1080p Farbkamera auch Infrarot-fähigkeiten und kann damit auch Objekte im Dunkeln sehen. Zusätzlich kann sie auch bis zu sechs Personen vor der Kamera erkennen.

Nicht jeder ältere Rechner kann mit der Kinect v2 genutzt werden. Das liegt leider daran, dass die Kinect v2 im Gegensatz zur V1 auf USB 3.0 besteht.

Um zu prüfen ob der PC trotz USB 3.0 auch wirklich mit der Kinect v2 zurechtkommt kann man im Vorfeld mit dem Kinect Verification Tool (englisch) bzw. Kinect-Konfigurationsüberprüfungstool (deutsch) prüfen.
Download: https://dev.windows.com/de-de/kinect/hardware-setup)

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Die Kinect funktioniert bei mir wunderbar, obwohl ich nicht den besten, neuesten Rechner dafür nutze (Dell XPS 12).

Installieren des Kinect for Windows SDKs

Wer mehr als nur Windows Hello mit der Kinect machen möchte, kann sich mal das Kinect for Windows SDK herunterladen.

Link: https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=44561

Darin enthalten sind diverse Beispiel-Anwendungen inkl. Sourcecode. Am wichtigsten ist das Kinect Studio. Mittels des Kinect Studios lassen sich diverse Kinect Features testen. Neben den verschiedenen Kameras und der Erkennung von Körpern (bis zu sechs), kann man damit auch Kinect-Videos aufnehmen, die man später dann beliebig oft während der Entwicklung abspielen kann. Damit vermeidet man das der Entwickler sich zu oft bewegen muss 😉

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Der etwas „gruseligere“ Einblick in mein Home Office.

Einrichten der Kinect v2 um Windows Hello auf Windows 10 PC zu nutzen

Für die Kinect v2 gibt es derzeit noch keinen offiziellen Treiber der mit Windows Hello funktioniert, bzw. man muss etwas nachhelfen.

Dazu legt man sich im ersten Schritt eine Datei namens „KinectDrivers.reg“ an und fühlt diese mit dem folgenden Snippet:

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\DriverFlighting\Partner]
„TargetRing“=“Drivers“

Der beste Editor dafür ist: Visual Notepad.

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Dadurch wird ein Registry-Key angelegt, der es erlaubt nicht noch fertig Treiber zu nutzen, im sogenannten Flighting-Modus, also für Menschen die etwas experimentierfreudiger sind.

Anschließend öffnet man den Geräte-Manager und wählt den „WDF KinectSensor Interface 0“-Zweig aus.

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Im nächsten Schritt wählt man über das Kontextmenü „Treiber aktualisieren“ aus und erlaubt „Automatisch nach aktueller Treibersoftware suchen?“

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Anschließend gestattet man dem System das Herunterladen und Installieren der neuen Treiber.

Danach sollte man seinen Rechner neu starten. Ein Boot tut immer Gut 😉

Einrichten von Windows Hello

Über die Einstellungen –> Konten –> Anmeldeoptionen kann man nun, dank erkannten Kinect Treiber für Windows Hell, Windows Hello als Anmeldeoption einrichten.

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Einfach Einrichten drücken und sein Gesicht ordentlich vor die Kamera halten.

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Nach dem Erfolgreichen „scannen“ kann man den Rechner sperren und u.a. mit Windows Hello wieder freischalten.

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Fertig 🙂 Viel Spaß damit.

Alle Angaben natürlich, ohne Gewähr.

Der Kinect Effekt

Haben sie schon einmal vom Kinect-Effekt gehört? Dieser Begriff wird bei Microsoft neuerdings ständig verwendet. Besonders wenn man von den vielen spannenden Projekten erfährt, die mit der Kinect entwickelt werden.

Eigentlich war die Kinect ja nur als Erweiterung der Xbox 360 für Spiele gedacht. Falsch gedacht. Viele Kreative Entwickler haben aus Kinect, viele praktische Anwendungen und Visionen realisiert.

Mehr Infos über das Entwicklen von Kinect-Anwendungen und den “Kinect Effect” gibt es hier.